Arbeitskreis Heimatgeschichte Gilserberg

Einladung zur Mitgliederversammlung des Heimat-, Kultur-und Geschichtsvereins Gilserberg am Donnerstag, den 12. März 2020 um 20:00 Uhr im Rathaussaal der Gemeinde Gilserberg.

Heimatgeschichtlicher Arbeitskreis Gilserberg lädt zum Vortragsabend ein

Johannes SchützSehr geehrte Damen und Herren,

jeder kennt den Schinderhannes – doch wer war der Heidenpeter, der Schodenheinrich, der Hessenheinrich oder Jonas Hoos? Wenig ist bekannt über die Räuber, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwischen dem Vogelsberg und dem Taunus jenseits aller Robin-Hood-Romantik ihr „Unwesen“ trieben. Diesen vergessen Figuren der Geschichte nimmt sich Autor und Regisseur Johannes Schütz in einem Vortrag an.

Johannes Schütz, in Gilserberg geboren und aufgewachsen, hat in den letzten Jahrzehnten verschiedene Theateraufführungen realisiert. Im Herbst vergangenen Jahres inszenierte er mit dem HEIDENPETER den zweiten Teil der Trilogie „Gegen das Vergessen“.

heimatkalender 2020Seit mehr als 20 Jahren veröffentlicht der Arbeitskreis jährlich einen Kalender. Die Ausgaben zeigen eine Auswahl historischer Bilddokumente aus den elf Ortsteilen (+ Bellnhausen) des Gilserberger Hochlandes. Traditionell vermitteln die Kalender Ansichten und Einsichten in die vergangenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten der Hochländer.

Der Kalender 2020 beleuchtet aber nicht nur Vergangenes. Auch die Gegenwart findet sich im neu gestalteten Kalendarium, das neben Feiertagen auf die wichtigsten Feste im Gilserberger Hochland hinweist.

Seit mehr als 20 Jahren veröffentlicht der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis Gilserberg jährlich einen Kalender. Die Ausgaben zeigen eine Auswahl historischer Bilddokumente aus den 11 Ortsteilen (+ Bellnhausen) des Gilserberger Hochlandes. Traditionell vermitteln die Kalender Ansichten und Einsichten in die vergangenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten der Hochländer.

heimatkalender 2020

Auch in diesem Jahr wird ein Kalender erscheinen, der voraussichtlich ab Mitte November zu erwerben sein wird.

Weitere Informationen: www.heimatgeschichte-gilserberg.de

Tagesordnungspunkte

 

TOP 1 Eröffnung und Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden, Gedenken der verstorbenen Mitglieder.

TOP 2 Bericht des Vorstandes

TOP 3A Bericht des Arbeitskreises Heimatgeschichte ( Broschüre Pfeffer, Ahnenbuch Moischeid – Schönstein – Densberg v. Manfred Hund unter datenrechtlicher Sicht, gepl. Buch Spurensuche 2 )

TOP 3B Bericht des Arbeitskreises Partnerschaft ( geplante Busfahrt über Himmelfahrt 2019 nach Rocheserviere. )

TOP 4 Bericht des Kassierers, Vorstellung des Kassenberichts für das Jahr 2018.

TOP 5 Bericht der Kassenprüfer und Antrag auf Entlastung des Vorstandes.

TOP 6 Europäische Datenschutzgrundverordnung ( DSGVO ) und Anwendung im Verein.

Top 7 TOPOTHEK ( Zielsetzung privates, historisches Material unter Mitarbeit der Bevölkerung für die Allgemeinheit zu erschließen ). Vorstellung und Erläuterungen.

TOP 8 Sonstiges

Der Vorstand bittet um zahlreiche Teilnahme.

  1. Barth

(1. Vorsitzender)

 „Heimatgeschichtlicher Arbeitskreis“

Zu unserer ersten Sitzung in diesem Jahr treffen wir uns am Freitag, 25. Januar 2019 um 19:30 Uhr im Gasthaus Schneider in Moischeid.

Auf Initiative des Heimatgeschichtlichen Arbeitskreises Gilserberg fand am 07. Dezember 2018 im Schwälmer Brotladen in Gilserberg eine Lesung mit anschließender Buchvorstellung statt. Herr Prof. Georg Pfeffer las zum zweiten Mal aus den bisher unveröffentlichten Briefen seiner Mutter Margaret und ermöglichte den mehr als 50 Besuchern einen authentischen Einblick in das nach dem Krieg von einer quälenden Ungewissheit geprägte Gilserberg.

 Vereine und Verbände Geschichtsverein Publikum
Georg Pfeffer liest aus den Briefen seiner Mutter (Foto: Fritz Gatzke)

Margaret Pfeffer – Kriegsende 1945
Termin: 07.12.2018, 19:00 Uhr
Ort: Schwälmer Brotladen, Gilserberg
Referent: Prof. Dr. Georg Pfeffer, Institut für Ethnologie, Freie Universität Berlin

buchvorstellung pfefferIm Juni 2017 lud der Heimatgeschichtliche Arbeitskreis Gilserberg zu einem Vortragsabend nach Gilserberg ein. Referent war der in Berlin lebende Ethnologe Prof. Dr. Georg Pfeffer, der aus den im Frühling 1945 entstandenen Briefen seiner Mutter Margaret Pfeffer auszugsweise vorlas. Diese Briefe hatte Georgs Bruder Ernst bereits in den 1990er Jahren übersetzt. Eine angedachte Veröffentlichung konnte jedoch nicht realisiert werden. 

Die Mitglieder des Heimatgeschichtlichen Arbeitskreises Gilserberg präsentierten kürzlich ihren 23. Kalender im Gilserberger Rathaus. Bürgermeister Barth, der seit Frühjahr 2018 auch Vorsitzender des Heimat-, Kultur- und Geschichtsvereins ist, eröffnete die traditionelle Vorstellung des Heimatkalenders.

Vereine und Verbände Geschichtsverein Heimatkalender Beitrag 2 Gruppenbild Vorstellung im Rathaus GilKalender 1
Vorstellung des Heimatkalenders 2019 im Rathaus: Bildrechte: Kerstin Diehl.

Seit mehr als 20 Jahren veröffentlicht der Arbeitskreis jährlich einen Kalender. Die Ausgaben zeigen eine Auswahl historischer Bilddokumente aus den 11 Ortsteilen (+ Bellnhausen) des Gilserberger Hochlandes. Traditionell vermitteln die Kalender Ansichten und Einsichten in die vergangenen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und sportlichen Aktivitäten der Hochländer.

Lesung und Buchvorstellung

Termin: 07.12.2018 um 19:00 Uhr, Café Viehmeier

Margaret Pfeffer (geb. Kirby) lebte aufgrund der Kriegswirren von 1943 bis 1949 mit ihren vier Kindern im „Häuschen“ ihrer Schwiegereltern Georg und Johanna Pfeffer, die zudem ihre Tochter Anneliese Wache mit ebenfalls vier Kindern beherbergten. Eigentlich war das „Häuschen“ für zwei Personen, die ihren Lebensabend in Gilserberg genießen wollten, gedacht. Nun aber lebten mit Personal zeitweise 14 Personen in dem Pfeffer´schen Altenteilerhaus.

Im Frühjahr 1945 schrieb Margaret fast täglich einen Bericht für ihren Mann, der nach wie vor im umkämpften Berlin aus beruflichen Gründen weilte - und schilderte, wie sie den Abzug der deutschen und den Einmarsch der amerikanischen Truppen erlebte. Immer wieder hatten Gilserberger Familien mit den Besatzern Probleme, bei deren Lösung Margaret als Übersetzerin helfen konnte.

Zu unserer nächsten Sitzung treffen wir uns am Freitag, 18. Mai 2019 um 19:30 Uhr in Appenhain im „Häuschen“.

Wir bitten um rege Teilnahme.