Feuerwehren

Feuerwehr Spende Schützenverein Schönstein Presse 1

Ein schönes Geschenk hatten die Mitglieder des Schönsteiner Schützenvereins da im Gepäck als sie die Gilserberger Voraushelfer der Feuerwehr (auch First Responder genannt) am vergangenen Sonntag im Feuerwehrhaus besuchten. Während ihres Jedermannschießens im Oktober hatten sie für die "gute Sache" gesammelt. Um auf das medizinische Voraushelfersystem der Feuerwehr aufmerksam zu machen, hatten sie sogar eigens eine Spendenbox in Form eines Feuerwehrautos gebastelt. Die Voraushelfer zeigten sich sichtlich beeindruckt über solch eine Unterstützung. 1000,– € konnten die Schützenschwestern und -brüder den Feuerwehrleuten für die geplante Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges übergeben. Im Beisein des Bürgermeisters Rainer Barth und des Gemeindebrandinspektors Markus Böse nahm Thomas Schlung als Leiter der Voraushelfergruppe die Spende aus den Händen von Lothar Rockensüß dankend entgegen.

Durch Unachtsamkeit gehen jedes Jahr immer wieder Adventskränze und Weihnachtsbäume in Flammen auf. Sie verursachen Zimmer- und Wohnungsbrände, bei denen nicht nur erhebliche Sachschäden zu beklagen sind, sondern häufig auch Menschen verletzt werden.

Über die Gefahren und den sachgerechten Umgang mit Weihnachtsbäumen und Kerzen informieren folgende Brandschutztipps:

Neue Wege in der Feuerwehrausbildung

Am vergangenen Mittwoch, 29.11.2017 hat Stefan Stehl aus Heimbach an der Hessische Landesfeuerwehrschule in Kassel die Prüfung zum Gruppenführer erfolgreich abgelegt. Er ist der erste Teilnehmer an einem e-learning Lehrgang aus dem Verbandsbereich des Kreisfeuerwehrverbandes Ziegenhain.

e learning kw49 2017

Bereits seit 2007 helfen die Voraushelfer der Feuerwehr bei lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen. Noch vor dem Eintreffen des Notarztes und des Rettungsdienstes sind sie zu Stelle, sobald man die Notrufnummer 112 wählt.

Was in der Hochlandgemeinde tadellos funktioniert, ist in dieser Art einmalig im gesamten Schwalm-Eder-Kreis. Speziell ausgebildete Feuerwehrleute eilen zum Notfallort in ihrer örtlichen Nähe und leisten schnelle und effektive Erste-Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Voraushelfer sind mit Defibrillatoren ausgerüstet und geben bei Bedarf einen lebensrettenden Elektroschock ab. Sie unterstützen den eintreffenden Rettungsdienst bei der Behandlung und beim Transport der Patienten in den Rettungswagen.

Annähernd 500 Einsätze haben die Gilserberger Voraushelfer „im Kampf gegen den plötzlichen Herztod“ bereits absolviert.

Hiermit werden alle Mitglieder und Heimbacher Bürger mit Angehörigen für Samstag, den 16. Dezember 2017 zur Weihnachtsfeier in das Feuerwehrhaus in Heimbach recht herzlich eingeladen.

Beginn: 19:30 Uhr

Der Vorstand

cid B1F74BB2 4A88 4F05 8D8Jannik Wagner von der Freiwilligen Feuerwehr Gilserberg-Sebbeterode legte am vergangenen Wochenende die Abschlussprüfung zum Truppführer erfolgreich ab. Nach einer Ausbildungszeit von zwei Jahren mit regelmäßigen Teilnahmen an örtlichen und überörtlichen Ausbildungsveranstaltungen besuchte er an drei Wochenenden den Truppführerlehrgang in Borken. Der Lehrgang wird seit kurzem zentral von allen drei Kreisfeuerwehrverbänden dort angeboten. Jannik Wagner ist der erste Feuerwehrangehörige der Gemeinde Gilserberg der seine Ausbildung dort absolviert hat. Er hat mit der Truppführerausbildung den Grundstein für weitere zukünftige Führungslehrgänge gelegt. Wir wünschen ihm alles gute und freuen uns über solch motivierte Einsatzkräfte.

Gleich drei neue Sprechfunker und zwei neue Atemschutzgeräteträger kann die Feuerwehr der Gemeinde Gilserberg seit kurzem verbuchen. Daniela Kappes, Dennis Blaufuß und Lukas Daum von der Feuerwehr Gilserberg besuchten einen Sprechfunklehrgang sowie Marcus Böth aus Winterscheid und Dennis Blaufuß aus Gilserberg einen Atemschutzgeräteträgerlehrgang. Alle haben die Lehrgänge bestanden und können in Zukunft bei Einsätzen und bei Übungen eingesetzt werden. Wir gratulieren zu dieser Leistung und wünschen alles Gute für die Zukunft.

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Markus Böse
Gemeindebrandinspektor

Zahlreiche Beförderungen und Ehrungen

Am Freitag, den 17.November 2017 trafen sich die Einsatzabteilungen der Gemeinde Gilserberg zusammen mit den Mitgliedern der Ehren- und Altersabteilung zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung 2017. Der Gemeindebrandinspektor Markus Böse und andere Funktionsträger gaben ihre Jahresberichte ab. So berichteten der Leiter des Atemschutzes Oliver Neuwirth, der Leiter der Voraushelfergruppe Thomas Schlung, die Leiterin der Kinderfeuerwehr Hildegard Damm, der Gemeindejugendfeuerwehrwart Marius Böse und der Digitalfunkbeauftragte Jens Schömann über ihre Arbeit im vergangenen Jahr. Zahlreiche Mitglieder der Einsatzabteilung wurden befördert oder geehrt. Bürgermeister Rainer Barth dankte den Feuerwehrleuten für ihr außergewöhnliches Engagement und gab einen Ausblick auf anstehende Beschaffungen. So sollen in den kommenden zwei Jahren neue Feuerwehrhäuser in Sachsenhausen und Sebbeterode gebaut werden und neben einem neuen HLF 10 auch noch ein Kdow und ein TSF-W beschafft werden. Er bezifferte die Investitionen in die Feuerwehr in den kommenden Jahren auf 1,5 Millionen Euro. Kreisjugendfeuerwehrwart Christoph Ilse und stellv. Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Norbert Mühling sprachen ebenfalls einige Worte zu den über einhundert Besuchern.

Am Sonntag, den 12. November fuhren 24 Kameradinnen und Kameraden des Katastrophenschutzzuges Gilserberg nach Kassel um dort an einer Führung des Feuerwehrvereins Kassel durch den Weinbergbunker teilzunehmen.

Am Sonntag, den 19.11.2017 ist Volkstrauertag. Aus diesem Anlass treffen sich alle aktiven und passiven Feuerwehrkameradinnen und -kameraden um 8:30 Uhr in Uniform am Feuerwehrhaus.

Ich bitte um pünktliches und zahlreiches Erscheinen.

In den letzten Wochen stellten die Hochlandwehren bei zwei unangekündigten Jahresabschlussübungen Ihr Können unter Beweis.

Bild Heimbach

Zunächst wurden die Wehren aus Winterscheid, Heimbach, Lischeid, Gilserberg und Itzenhain zu einem angenommenen Werkstattbrand mit einer vermissten Person nach Heimbach alarmiert. Dazu wurde eine Schreinerei vernebelt, in dieser befand sich die vermisste Person. Eine zweite Person musste mit Hilfe der vierteiligen Steckleiter von einem Balkon gerettet werden. Hier stellte sich besonders der Mangel an Atemschutzgeräteträgern (wie bereits berichtet) als Herausforderung dar.