Die Idee, ein „Hochlandspektakel“ zu veranstalten, hat den Zusammenhalt unserer vielen Orte langfristig gefördert: Jedes Kind kennt das „Hochlandspektakel“ !

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In jedem Dorf des Gilserberger Hochlands fand eine Ferienaktion für Kinder statt. 11 Aktionen in unseren 11 Dörfern für alle Kinder des Gilserberger Hochlands! Nur durch die Unterstützung vieler engagierter Menschen in den jeweiligen Orten ist das möglich gewesen! Dafür ein herzliches "Dankeschön".

Trotz des sehr heißen Wetters fand die Veranstaltung einen sehr guten Anklang. Die ca. 23 Teilnehmer(innen) machten sich auf die Spuren des von Herrn Willi Schütz initiierten Projektes „Geopfad Muschelkalkweg“, welches kurz nach seinem Tod dank zahlreicher Beteiligter ins Leben gerufen werden konnte.

3. Panoramaseite RKW Gilserberg

Neben dem „Stiffel“ konnten die Besucher den Steinbruch am „Bitzenrain“- welcher einen spannenden Einblick ins Erdinnere mit Gesteinen aus Ablagerungen von Muschelkalk einschließlich zahlreicher Fossilien bietet - besichtigen. Obwohl die in dieser Vegetation vorkommenden zahlreichen Blumen und Pflanzen - z. B. seltene Orchideen - besonders im Frühjahr zu sehen sind, konnten sich die Wanderer auch von der kalkliebenden Flora und Fauna einen Eindruck verschaffen. Elf Orchideen-Arten hat der leider verstorbene Heimatforscher Willi Schütz in seinem Buch „Die Kalkkuppen bei Winterscheid“ dokumentiert.

In mehreren Ortsteilen der Gemeinde Gilserberg wurden Gemeindestrassen saniert und repariert. Nicht zuletzt durch eine Förderung des Landes im Rahmen des sogenannten Kommunalen Investitionsprogrammes KIP konnten verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden.

Gruppenfoto Abnahme
Herr Petersohn vom Ingenieurbüro Gringel, Herr Schäfer (Geschäftsführer der Fa. Wachenfeld), Bürgermeister Rainer Barth und Herr Büchsenschütz (Bauleiter der Fa. Wachenfeld)

Hochlandspektakel Heimbach 2018

Bei hochsommerlichem Wetter kamen am 16. Juli 2018 über 30 Kinder nach Heimbach, um sich an der „Burgbergerkundung und der Suche nach dem Riesenstein“ zu beteiligen. Gemütlich schlenderten wir über „die Burg“ und machten auf dem ehemaligen Wallgraben ein Picknick. Danach setzten wir unseren Spaziergang fort und suchten den Riesenstein. Kaum gefunden, machten sich die Kinder gemeinsam ans Werk um den Grauwacken von Moos und Wurzeln zu befreien und fanden tatsächlich den  Abdruck einer Riesenhand auf dem Stein. Wieder am Dorfplatz angekommen, gab es noch ein erfrischendes Eis für Jeden.

Der neue Radweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Städte Neustadt und Gemünden, des Landkreises Marburg-Biedenkopf und der Gemeinde Gilserberg. Das Projekt wurde mit EU-Mitteln der LEADER-Regionen Burgwald-Ederbergland, Kellerwald-Edersee und Marburger gefördert. Die ca. 21 km lange Route führt von Neustadt über Gilserberg bis nach Gemünden und verläuft ca. 10 km durch das Gilserberger Hochland: Von Neustadt kommend geht es über Appenhain, Itzenhain, Winterscheid Richtung Schiffelbach und Gemünden. Eine alternative Route über Heimbach nach Gemünden ist möglich.

Wiera Wohra Radweg Gruppenf
Anlässlich der offiziellen Eröffnung des Wiera-Wohra-Radwegs am 17.06.2018 in Neustadt, v.l.n.r.: Herr Bürgermeister Rainer Barth (Gilserberg); Herr Bürgermeister Thomas Groll (Neustadt); Herr Bürgermeister Frank Gleim (Gemünden/Wohra); Frau SPD-Landtagsabgeordnete Handan Özgüven (Kreis Marburg-Biedenkopf) ; Frau Landrätin Kirsten Fründt (Kreis Marburg-Biedenkopf); Herr Karl-Friedrich Frese, (1. Kreisbeigeordneter Waldeck-Frankenberg).

Ideen und Projekte zur Integration von Kindern gesucht – Journalistin Jagoda Marinić neu in die Jury berufen

Wiesbaden – Zum fünfzehnten Mal schreibt die Hessische Landesregierung in diesem Jahr den mit 20.000 Euro dotierten Integrationspreis aus. „Wir prämieren hervorragende Projekte und Maßnahmen, die das Gefühl der Zugehörigkeit und Zusammengehörigkeit aller in Hessen lebenden Menschen stärken“, erklärte Staatsminister Stefan Grüttner heute in Wiesbaden. Schwerpunkt der diesjährigen Ausschreibung wird das Thema „Integration und Kinder“ sein. „Kinder sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Sie frühzeitig zu fördern und ihre Kompetenzen zu stärken ist unser Anliegen“, so der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Kai Klose. „Auf der Grundlage von Wertschätzung soll die Entwicklung aller Kinder unterstützt werden.“

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Seit mehr als zwei Jahrzehnten pflegt die Hochlandgemeinde freundschaftliche Bindungen mit Rocheservière in der Vendée, unweit vom Atlantik. Nun wurde in Gilserberg das 20-jährige offizielle Jubiläum der beiden Gemeinden gefeiert. Bürgermeister Rainer Barth begrüßte seinen französischen Freund und Amtskollegen Bernard Dabreteau, der eine 26-köpfige Delegation leitete, im Dorfgemeinschaftshaus in Schönau am Tag des Himmelfahrtsfestes. Mit dabei waren die stellvertretende Bürgermeisterin, Madame Martine Fauchard und 14 Kinder und Jugendliche, unter ihnen eine Abordnung des Kindergemeinderates von Rocheservière. Für das Wochenende hatten die Hochländer ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

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Gutgelaunt zogen die Hochlandstrolche mit ihren Vätern in den Wald.
Unterwegs mussten dann Buchstaben gesammelt werden, die zusammengesetzt das Lösungswort „ Wildschwein“ ergaben.

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